Klient: Betreibergesellschaft, die geeignete Rehabilitations-Kliniken sucht, übernimmt und entwickelt.

Klinik: Reha-Klinik mit den Schwerpunkten Psychosomatik, Neurologie und Orthopädie, in einer attraktiven größeren Stadt gelegen.

Situation & Problem: Der bisherige Eigentümer der Reha-Klinik will altershalber verkaufen. Interessenten sind ein Immobilieninvestor sowie eine Gesellschaft, die als Mieter gerne den Betrieb der Klinik übernehmen möchte. Die Immobilie liegt attraktiv und ließe sich durch einen größeren Neubau erweitern. Die Pachterwartungen sind dementsprechend hoch. Die Frage ist, ob der Reha-Betrieb, unter Berücksichtigung realistischer Entwicklungs- und Wachstums-Chancen, dauerhaft wirtschaftlich zu führen ist. Mit qualifizierten, engagierten Mitarbeitern und mit zufriedenen Patienten. Dazu kommt der lokale Wettbewerb mit Akut-Kliniken um qualifizierte Fachkräfte. Wachstumsstrategien auf der Leistungsseite werden so nicht zum Selbstläufer. Auf der Nachfrageseite tun sich, trotz günstiger langfristiger Trends, ebenfalls Fragen auf, die mit dem Einzugsgebiet und mit politischen Einflüssen zu tun haben. Kurzfristig bremst noch die Corona-Krise; sie ist finanziell jedoch gut abgefedert.

Lösung: Unsere Aufgabe ist es, Chancen und Risiken abzuwägen und daraus eine Empfehlung für oder wider einer Klinik-Übernahme abzuleiten. Das beginnt mit der Analyse der Unterlagen aus dem zur Verfügung stehenden Datenraum (Due Diligence) – vor allem aber mit vielen neuen Fragen. Antworten finden sich im Dialog mit den leitenden Mitarbeitern der Klinik, ergänzenden Recherchen und Daten sowie Gesprächen mit allen an der geplanten Transaktion Beteiligten.

Ergebnis: Nachhaltiges Geschäftsmodell unter den gegebenen Randbedingungen nicht realisierbar – keine Übernahme der Klinik.